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12.06.2017, 16:56 Uhr | CDU-Fraktion Brandenburg
Falsche Prioritäten beim Schulgesetz

Bei der Änderung des Schulgesetzes arbeiten sich SPD und Linke an Problemen ab, die es eigentlich gar nicht gibt und verlieren dabei die für Schüler, Lehrer und Eltern wichtigen Themen aus dem Blick. So schlugen die Koalitionsfraktionen in dieser Woche vor, auch in den Klassen 1-3 Klassensprecher zu wählen und die Benotung der Schüler in der 2. Klasse komplett abzuschaffen. Bisher können Lehrer und Eltern gemeinsam entscheiden, ob es an ihrer Schule Zensuren oder nur eine schriftliche Beurteilung für die Zweitklässler geben soll.

Die CDU-Fraktion möchte diese Wahlfreiheit beibehalten. Die überwiegende Mehrheit der Eltern und Kinder ist für Zensuren, da sie eine nachvollziehbare Lernbilanz und Teil einer positiven Leistungskultur sind. Durch Zensuren in der Grundschule werden die Schülerinnen und Schüler schon früh mit der Leistungsbewertung vertraut gemacht, die sie in höheren Klassenstufen ohnehin erfahren. 

Eine weitere Forderung der CDU ist die Höchstgrenze von allgemein 28 Schülern und 23 Schülern in Klassen des gemeinsamen Lernens. Der Höchstwert gilt schon jetzt, wird aber immer wieder überschritten. Dies soll durch die Verankerung im Schulgesetz geändert werden.

aktualisiert von Hartmut Raetzer, 12.06.2017, 17:12 Uhr