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13.02.2017, 17:06 Uhr
Mitbestimmung für junge Menschen fördern
Enquete-Kommission berät über Mitbwirkungsmöglichkeiten
Demografischer Wandel. Ein Stichwort das vor allem in ländlichen Regionen Brandenburgs als Alarmsignal verstanden wird. Nach Möglichkeiten, die demografischen Auswirkungen abzumildern bzw. ins Gegenteil umzukehren, sucht die Enquete-Kommission "Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels". Am 17. Februar tagt sie in Trebnitz und stellt dabei die Mitbestimmung junger Menschen in den ländlichen Gebieten in den Vordergrund.
Anhand praktischer Beispiele sollen an diesem Tag Möglichkeiten
erörtert werden, junge Menschen in Entscheidungen zu involvieren,
die sich auf die Entwicklung des ländlichen Raumes auswirken.
Zunächst führt der Leiter des Bildungs- und Begegnungszentrums,
Darius Müller, in die Aktivitäten der Einrichtung, insbesondere in die
Aktionen der Trebnitzer „Dorf- und Parkhelden“, ein.
Anschließend berichten Vertreter der DGB-Jugendbildungsstätte
Flecken Zechlin, der Bürgermeister und der Jugendrat der Stadt
Seelow, Vertreter der Landesregierung, des Landesjugendrings
sowie der Lokalen Aktionsgruppe Märkische Seen e.V. über ihre
Erfahrungen und Vorstellungen im Bereich Jugendbeteiligung.
Bürgerinnen und Bürger haben während der Sprechstunde von
13:00 Uhr bis 14:00 Uhr die Gelegenheit, unmittelbar mit den
Kommissionsmitgliedern über Fragen und Anregungen ins
Gespräch zu kommen.
Auch dem Café „lokal.“ in Buckow stattet das Gremium einen Besuch
ab, um sich über das regionale Engagement für Kinder und
Jugendliche zu informieren.
Die nächste auswärtige Sitzung führt die Enquete-Kommission
Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des
demografischen Wandels" (EK 6/1)
am Freitag, dem 17. Februar 2017,
ab 09:00 Uhr,
in das Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz,
Platz der Jugend 6, 15374 Müncheberg OT Trebnitz.

Nähere Auskünfte zum Ablauf der Sitzung können der
Tagesordnung auf der Landtagshomepage und dem Dialogportal
der Enquete-Kommission entnommen werden.
aktualisiert von Hartmut Raetzer, 13.02.2017, 18:02 Uhr